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Fixsterne sind Sonnen, glühende Gaskugeln, die eigenes Licht erzeugen, und werden so
genannt, weil sie sich scheinbar nicht bewegen. Dieser Eindruck entsteht aber nur, weil die Sterne, ausgenommen unsere Sonne,
mehrere Lichtjahre von uns entfernt sind. Etwa die Hälfte aller Sterne
sind Doppelsterne und umkreisen einen gemeinsamen Schwerpunkt. Außerdem gibt es auch noch Mehrfachsternsysteme, in denen drei oder sogar
vier Körper einander umkreisen.
Allein in unserer Galaxie, der Milchstraße, gibt es 200 Milliarden Sterne,
von denen wir etwa 6 000 mit bloßem Auge sehen können. Der nächstliegende Fixstern, Alpha Centauri, ist 4,3 Lichtjahre
von der Sonne entfernt. Sein kleiner Bruder, Proxima Centauri, kommt dem Sonnensystem
gelegentlich noch ein paar Millionen Kilometer näher. Die Sterne erzeugen ihre Energie, ebenso wie
unsere Sonne, durch Kernreaktionen mittels Wasserstoff und Helium in ihrem Inneren. Wenn ihr Wasserstoffvorrat
zur Neige geht, blähen sich zu einem Roten Riesen auf. Die massearmen Sterne wie die Sonne stoßen dann
ihre rote Hülle ab und schrumpfen zu einem Weißen Zwerg. Bei den massereichen Sternen fällt der Rote Riese mit einer
gewaltigen Implosion in sich zusammen. Prallen die Massen im Zentrum aufeinander, kehrt sich die Implosionsenergie um, und der Stern explodiert als Supernova. Etwa ein Zehntel der Materie im Inneren der Supernova verdichtet sich und
wird, je nach Masse der ursprünglichen Sonne, zu einem Pulsar oder gar zu einem Schwarzen Loch. Ein Pulsar ist ein schnell rotierender Neutronenstern,
der mit großer Regelmässigkeit Radioimpulse aussendet. Man kennt bisher 250 dieser astronomischen Radioquellen. Das "Schwarze Loch", auch Kollapsar
genannt, ist ein hypothetischer Stern. Ein solcher Stern wird Schwarzes Loch genannt, weil er infolge seiner großen Gravitation
keinerlei Strahlung nach außen abgeben kann. Es konnte bisher noch kein Schwarzes Loch einwandfrei nachgewiesen werden. |